Eigentlich sind die Belgierhäuser in und um Köln einfache Häuser: die Aufteilung ist sehr zweckmässig, die Substanz ist in den meisten Fällen recht gut und die Häuser sind meist nicht verbaut. Um- und Anbauten lassen sich also problemlos durchführen.
Anders sieht es da schon bei den denkmalgeschützten Häusern aus. Hier müssen sämtliche Umbauten in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde durchgeführt werden. Auch wenn man es nicht wahrhaben will und auch nicht so recht einsieht, warum gerade diese Häuser unter Denkmalschutz stehen, kann man nicht einfach drauf los planen und bauen.
Eine solide Bratung über mögliche Umbauten und Erweiterungen können gute Architekten leisten. Das Erstgespräch ist meist kostenlos. Diese Annäherungsphase ist sehr wichtig, denn mitten im Bauprojekt den Architekten oder Berater zu wechseln ist mehr als stressig. Also lieber vorher checken, ob man sich ein Umbauprojekt mit dem oder dem Architekten vorstellen kann.
Die Substanz der meisten Häuser ist recht solide - Ausnahmen bestätigen die Regel. Oft sind die Keller feucht - hier hilft Abgraben, Trockenlegen und Abdichten. Diese Massnahme ist unbedingt zu empfehlen, da dies zum nachhaltigen Werterhalt der Immobilie beiträgt. Also grober Kostenrahmen hierfür können ca. 7.000 € angesetzt werden.
etwas unzweckmäßig war und ist in vielen Fällen die diagonal unter dem Haus verlegten Abwasserrohre. Das mag mal irgendwann einen Sinn gehabt haben, aber man sollte diese Rohre (Dachrinnenabflüsse etc.) lieber am Haus vorbei verlegen, damit man im Schadensfall leichter an die Rohre herankommen kann.