Belgierhäuser zeichnen sich im Allgemeinen durch eine robuste Bauweise aus. Die Materialien sind weitgehend gleich, da auch der Erstellungszeitraum ziemlich gleich ist - meistens zwischen 1950 und 1955.
Nichtdestotrotz waren zur damaligen Zeit die Häuser bzw. Wohnungen oftmals nicht sehr groß und der Zuschnitt entsprach nicht den heutigen Gewohnheiten.
In vielen Fällen wird umgebaut, angebaut und erweitert. Der Klassiker ist der Dachausbau sowie ein Durchbruch zwischen Küche und Wohnzimmer.
Für den Dachausbau muss eine größere Luke in die Decke geschnitten werden, um eine geeignete Treppe einzubauen. Hierzu muss ein Statiker die entprechenden Berechnungen machen und die Pläne hierzu zeichnen. Auch wenns komisch klingt - bei gleichen Bauvorhaben kommen die einzelnen Statiker nie zu den gleichen Berechnungen.