Dachgauben sorgen für wohnliches Ambiente. Ein Dachgeschoss ist viel mehr als nur eine Rumpelkammer.
Es ist wertvoller Wohnraum, der besonders durch die Schräge des Daches vielerlei Gestaltungsmöglichkeiten anbietet. Die dunklen Dachkammern von früher sind längst passé. Die lichtdurchfluteten Räume unter dem Dach eröffnen Platz zum Wohnen, Arbeiten oder einfach nur Relaxen in einer ganz besonderen Atmosphäre.
Der Ursprung
Der Begriff „Gaube“ entstammt dem mittelhochdeutschen Wort „gupf(e)“, sozusagen Gipfel. Es ist die Rede von einem aus dem Dach herausgebauten, senkrecht stehenden Dachfenster. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Formen:
Dachgiebel/Dacherker, Giebelgaube, Tonnendachgibel, Runddachgaube/Ochsenauge, Fledermausgaube, Trapezgaube, Schleppgaube, Spitzgaube oder Walmdachgauben.
Dachgauben oder Dachfenster?
Neben der Größe und Ausrichtung der Fenster ist auch ihr Typus ein wesentlicher Faktor. Grundsätzlich stehen zwei Modelle zur Auswahl: Dachfenster und Gauben.
Anhand der jeweiligen Vor- und Nachteile gilt es abzuwägen, welche Wahl für die Baufamilie und ihr Haus die Beste ist.
Ein wichtiger Faktor ist das Licht.
Die Lichtausbeute von Dachfenstern, ist durch ihre schräge Anordnung bis zu dreimal höher als bei Gauben, da sowohl das Dach als auch die Seitenwände der Gauben den Lichteinfall behindern.
Je höher die Fenster liegen, desto heller wird der Raum. Dachfenster sollten in ihrer Gesamtbreite mehr als die Hälfte des Wohnraumes einnehmen.
Für einen „Hans guck in die Luft“ bieten sich zudem die Überfirstverglasungen an. Sie ermöglichen einen nahezu grenzenlosen Himmelsblick. Dachfenster sind für gewöhnlich die kostengünstigere Alternative...