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Nach Oben - Treppen

Die meisten Belgierhäuser sind recht klein. Grundflächen von 70-100 qm sind die Regel und deshalb bietet sich der Ausbau des Dachgeschosses an. Um das Dachgeschoss adäquat nutzen zu können braucht man eine Treppe.
Holzkonstruktionen haben meist einen preislichen Vorteil und versprühen gleichzeitig eine gewisse Wärme. Stahlkonstruktionen sind cool und zudem benötigen diese weniger Platz. Auch die kombination - Stahlwange und Holzstufen ist möglich und auch bereits in einigen häusern verbaut worden.
Wichtig ist bei allen Treppen, dass man sich über den standort im Klaren ist - Treppe auf Treppe und dadurch das bestehende Treppenhaus nach Oben erweitern oder aber einen Raum zum zweiten "Treppenhaus" umfunktionieren.

Den richtigen Treppentyp für jedes Gemüt
Es gibt zahlreiche Treppentypen für jeden Geschmack. Ob einfach nur funktionell ausgerichtet, platzsparend oder stattdessen raumfüllend durch gestalterisch-imposante Fertigung und Treppenverlauf: Je nach Bauplanung bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an. Damit die Treppenkonstruktion der individuellen Lebensweise, dem Wohn- und Baustil angepasst werden kann, muss bereits bei der Grundrissplanung entsprechend daran gedacht werden; insbesondere bezüglich der Belastbarkeit und den Maßen des Aufgangs. Eine Treppe sollte je nach Anordnung mit der Einrichtung harmonieren; doch an Design und Material soll es hierbei nicht fehlen...

Bewährte Treppenarten
Für sowohl einen besseren Eindruck als auch Überblick stellen wir Ihnen hier ein paar renommierte Treppenkonstruktionen vor. Und um zumindest ein bisschen den Handwerkerstolz blühen zu lassen, sollten die Fachbegriffe einer Treppe geläufig sein .

Zu den Grundrissarten zählen:
  • Spindeltreppen
    Der Treppenverlauf dreht sich um einen zentralen Wendepfosten (Spindel- oder Mittelsäule) mit tragender Funktion. Dadurch wird der Platz mit geringem Raumbedarf optimal ausgenutzt. Das verwendete Material ist vielfältig, Holz, Stahl, Beton, Aluminium etc.. Es können auch mehrere Materialien miteinander kombiniert werden. Wichtig ist, dass die Spindel mit dem Boden verankert wird. Bei Spindeltreppen spielt die Gestaltung eine wichtige Rolle, denn sie verbinden meist zwei unmittelbar zusammenhängende Wohnebenen.

  • Wendeltreppen
    Wendeltreppen zählen durch ihre Platzersparnis zu der meistgebauten Variante. Mittig entsteht ein Freiraum, das sogenannte Treppenauge. Die Stufen einer freitragenden Treppe ohne Spindel müssen mindestens 24 Zentimeter in die Wand eingelassen sein, um die nötige Sicherheit zu gewährleisten.

  • Halbgewendete Treppe
    Richtig kombiniert kann sie trotz Platzersparnis großzügig wirken. Sie ist wie auch die viertelgewendete Treppe eine erweiterte Form einer Wendeltreppe.

  • Sparentreppen
    Als weitere Lösung bei geringem Platzangebot bieten sich Raumsparrentreppen an. Durch eine spezielle Stufenform und wechselseitiger Anordnung, benötigt die Treppe nur wenig Raum.

  • Gerade Treppen
    Gerade Treppen haben keine Krümmung und sind einläufig.

  • Podesttreppen
    Sie werden zwischen An- und Austritt durch Podeste unterbrochen. Podesttreppen werden gern bei offenen Wohnformen mit versetzten Ebenen verwendet. Auf solch einem Podestabschnitt sieht auch eine Sitzbank extravagant aus.

Bauvorschriften
Der Norm entsprechend werden etwa 15 Stufen bei einer Raumhöhe von 2,70 Meter eingeplant.
Je weniger Stufen die Treppe hat, desto steiler wird sie. Vor dem Kauf einer Treppe ist es dringend zu empfehlen, sie persönlich zu testen. Denn nur das eigene Gefühl kann entscheiden, welche Treppenform als (un-)bequem begehbar empfunden wird. Für den Treppeneinbau sind Bauvorschriften und DIN-Normen entscheidend. DIN-Normen legen die Tritthöhe und Trittweite fest, welche der durchschnittlichen Schrittlänge eines Erwachsenen entsprechen. I.d.R. muss eine Haupttreppe mindestens 80 Zentimeter nutzbare Laufbreite und 80 Zentimeter Geländerhöhe aufweisen. Wir haben uns an diese Treppennorm gewöhnt, so dass die Treppennutzung nicht nur leichter, sondern auch gefahrloser von Statten geht. Um diese Gefahr möglichst gering zu halten, gelten auch für das Treppengeländer Richtlinien. Ein möglichst kleinflächiger Handlauf des Geländers ist besonders wichtig bei Haushalten mit Kindern, um diese von einer tückischen Rutschpartie abzuhalten. Zudem sollten die Geländerstäbe einen Abstand von 12 Zentimetern nicht überschreiten, da Kindern sonst Gefahr drohen würde hindurchzurutschen. Das auf ein Design mit scharfkantigen Metallbauteilen verzichtet werden sollte, versteht sich von selbst...

Preiskostenanalyse
Der Preis einer Treppe wird nicht allein durch Treppe und Geländer bestimmt, sondern auch durch mögliche Verblendungen, Abschlussgeländer und natürlich Montagekosten. Entscheidend ist auch das Material; Vollholz muss beispielsweise versiegelt werden. Bei Betontreppen hängt der Preis von der Beschichtung ab, z.B. PVC, Teppich oder Steinfliesen.


 




 
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