Zuerst schaut man sich ein Haus an. Die Gegend und das Umfeld müssen stimmen.
Mittlerweile werden die Belgierhäuser entweder Versteigert oder - wie im Beispiel der Waldsiedlung in Köln Junkersdorf - über Makler verkauft.
Der Kauf über Makler ist so wie immer: Termin mit dem Makler machen, Haus besichtigen und bei Gefallen kaufen. der Nachteil gegenüber der Versteigerung sind die z. Z. stark erhöhten Preise. Beispielsweise wurden die normalen Kettenhäuser der Waldsiedlung für ca. 420.000 € verkauft - mittlerweile liegen die günstigsten Kettenhäuser bei 460.000 € zzgl. Courtage. Die happige Preissteigerung ist natürlich auf den zwischegeschalteten Makler zurück zu führen
Sollten doch mal wieder Versteigerungen stattfinden stehen die Versteigerungstermine bzw. die Zeiten auf der Website des Bundesvermögensamtes bzw. werden im Kölner Stadtanzeigen inseriert.
Die Exposees zu den Häusern kann man sich beim Bundesvermögensamt besorgen (entweder direkt oder über die Website).
Auf der letzten Seite des Exposees ist das Angebotsformular, auf welches man zum entsprechenden Zeitpunkt sein Mindesgebot eintragen muss.
Rechtzeitig abschicken und warten.
Nach 1-2 Monaten kann man das erste mal nachfragen, wenn man bis dahin nichts gehört hat. Die Nachfragen bringen im Allgemeinen nicht, da man je nach Tageslaune mehr oder weniger präzise Angaben zum Sachstand bekommt. Eine Beschleunigung des Verfahrens erreicht man durch Telefonate nicht.
In der Zwischenzeit können die ersten Gespräche mit der Bank bzgl. der Finanzierung geführt werden.
Wenn man den Zuschlag erhalten hat, muss man sich bei dem entsprechenden Sachbearbeiter melden um den Schlüssel für das Objekt zu erhalten und um den weiteren Zeitplan zu besprechen. Die Zusage, ob man das Objekt kaufen möchte, sollte innerhalb der nächsten Woche erfolgen. Bei einer Ablehnung rück der Nächst-Höchstbietende nach. Man hat dann ca. einen Monat Zeit, die Finanzierung des Objektes mit der Bank zu klären. In der Zwischenzeit nochmal beim Sachbearbeiter melden, dass man das Objekt auch wirklich kauft (oder auch nicht). Dann den Notartermin machen und zum Notartermin den vollen Kaufpreis auf das Konto des Bundesvermögensamtes überwiesen haben.